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Gefühle malen

  • 12. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Vor ein paar Tagen bin ich einem Vorschlag aus einem Buch gefolgt. Ich habe Gefühle und Zustände spontan als Farbe und Form dargestellt. Interessant dabei ist, dass sich das Ergebnis recht stimmig für mich anfühlt, obwohl ich nicht über die Umsetzung nachgedacht habe.


Offenbar existiert in mir und auch in anderen Menschen bereits ein inneres Bild von Gefühlen, davon, welche Dynamik sie haben und welche Farben damit verbunden sind. Bekannte Beispiele sind vermutlich "blau" für Ruhe, "rosa" für Liebe. Vielleicht ist es bei manch einem aber auch ganz anders. Ich frage mich, ob es Menschen gibt, die z.B. Ruhe mit "rot" verbinden. Dafür wäre es interessant, zu wissen, ob diese Zuordnungen eher kulturell geprägt sind oder auf natürlichen Faktoren beruhen.


Dieser Beitrag soll aber einfach nur dazu inspirieren, selbst einmal spontan Gefühle bildlich darzustellen. Falls du also Lust dazu hast, probiere es einfach mal aus. Du brauchst dafür nur Papier und Farben deiner Wahl. Vielleicht möchtest du deine Version malen, bevor du meine siehst. Dann klicke unten erst mal nicht auf das zweite Bild.


Es könnte auch schön sein, sich solche Bilder gegenseitig zu zeigen. Nicht um etwas zu bewerten, sondern einfach nur um etwas zu erfahren. Vielleicht finden sich dabei interessante Gemeinsamkeiten und Unterschiede.


Ich habe folgende Vorschläge aus dem Buch übernommen; du kannst natürlich auch deine eigenen wählen:

Joy (Freude), Tranquility (Ruhe), Contentment (Zufriedenheit), Being in the Flow (Im Flow/Fluss sein), Anger (Wut), Sadness (Traurigkeit), Depression, Anxiety (Angst/Ängstlichkeit), Fear (bestimmte Angst/Furcht), Aloneness (Alleinsein), Love (Liebe).


Ich habe alles auf ein Bild gemalt, ohne mir viel Zeit zu nehmen. Denkbar wäre natürlich auch, sich in eine Emotion zu vertiefen und ihr ein ganzes Bild zu widmen. Ich kann mir vorstellen, dass man dabei gut mit sich in Kontakt kommen kann. Es ist vielleicht eine Möglichkeit, Zugang zu bestimmten Emotionen zu bekommen und besser zu verstehen, welche persönliche Bedeutung sie tragen.


Falls du gerne mit Aquarellfarben malst, aber nicht nach einem klassischen Übungsbuch suchst, sondern nach etwas, das Kreativität fördert, sieh dir gerne einmal das Buch an, aus dem diese Inspiration stammt: Soul Color - Emma Burleigh.


Manchmal kann es hilfreich sein, Impulse von außen zu bekommen oder etwas zu haben, das ein wenig Struktur vorgibt. Letztlich tragen wir aber alles in uns, was wir benötigen, um kreativ zu sein. Du selbst bestimmst, wie du deine Kreativität leben möchtest.




Fotos/Bilder: M. Zellmer

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